DIE KRAFT DER EMPATHIE

Einfühlungsvermögen & Mitgefühl

zwei Menschen lächeln und eine Frau hört zu
Empathie ist emotionale Resonanz

 Empathie ist die Fähigkeit, sich auf die Gefühls- und Erlebniswelt eines anderen Menschen einzulassen. Von einem anderen Menschen empathisch gehört zu werden, erfüllt zutiefst menschliche Bedürfnisse wie emotionale Resonanz und (Mit-)Teilen der eigenen Realität.

 

Doch nicht nur das: Neurobiologische Forschungen belegen wissenschaftlich nachweisbare Wirkungen der Empathie:

 

·         Neuronale Integration von schmerzhaften Erlebnissen

·         Verminderung von Re-Aktivität in schwierigen Situationen (Deeskalation)

·         Erhöhung der Selbstregulationsfähigkeit bei emotionalen und physischem Stress

·         Stärkung der Handlungsfähigkeit, Selbstwirksamkeit und Beziehungsfähigkeit (Beziehungskompetenz)

·         Förderung der körperlichen Widerstandskraft (Immunsystem, Hautwiderstand, Muskeltonus)

 

Gewaltfreie Kommunikation nach Dr. Marshall B. Rosenberg bzw. Wertschätzende Kommunikation ist eine hervorragende Möglichkeit, sich in Empathie und Selbstempathie zu üben.

 

Empathie kennen lernen:

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Bin ich ein empathischer mensch?

Viele Menschen glauben, dass sie empathisch sind. Nach Marshall Rosenbergs Erfahrung sind gerade diese Menschen am wenigsten zu Empathie fähig. Denn Empathie im Sinn der Gewaltfreien Kommunikation und Empathie im Sinn von Psychologie und alltäglichen Verständnis ist etwas anderes.

Was Empathie ist will ich erklären:

 

Beispiele für nicht empathische Reaktionen:

 

Folgende wohlmeinenden Muster der Kommunikation sind KEINE Empathie und verhindern empathische Präsenz und emotionale Verbundenheit:

 

Verbales Reaktionsmuster

Beispiel

 

Bewertungen = mit Eigenschaften beschreiben

 

Du bist faul. Du bist fleißig.

Ich bin ordentlich. Ich bin niemals chaotisch.

 

Zuschreibungen

 

sich selbst oder anderen Personen Eigenschaften oder Rollen zuschreiben „typisch Chef“, „immer so pingelig“

 

Konzepte

 

Das ist richtig. Das ist falsch.

Das gehört sich nicht. Das macht man nicht.

Das war fair. Das war ungerecht.

 

Schuld- und Schamgefühle

 

Das ist unfair. Das ist nicht gerecht. Das war so nicht in Ordnung.

 

Ratschläge & Belehrungen

 

Dann mach es doch so und so!

Ich an deiner Stelle würde … tun.

 

Trösten & Mitleid

 

Ach, du Armer, du tust mir leid.

Du hast wirklich etwas anderes verdient.

 

Aufmunterung

 

Das ist alles nicht so schlimm.

Das wird schon wieder!

 

Sympathie zeigen

Also, das war echt gemein.

Das ist wirklich schlimm.

 

Fragen stellen

Wann hat es angefangen?

Was ist noch passiert?

 

Wie Empathie wirkt

Viele Menschen glauben, sie müssten Situationen „in Ordnung bringen“ und dafür sorgen, dass es den anderen wieder besser geht.  Gerade Menschen in sogenannten Helfer-Berufen im Gesundheits- und Sozialwesen sind für dieses Kommunikationsmuster sehr anfällig (Helfer-Syndrom).

 

Der Rabbi Harold Kusher beschreibt in seinem Buch, wie weh es ihm getan hatte, als sein Sohn starb und die Leute versuchten, ihn mit Worten aufzumuntern. Aber noch schmerzlicher war für ihn die Erkenntnis, dass er jahrelang das Gleiche zu anderen Menschen in ähnlichen Situationen gesagt hatte. 

 

Was machen empathische Menschen anders?

Sie hören zu ohne zu bewerten, ohne zu verurteilen und ohne die Situation ändern zu wollen. Weil sie wissen, dass sie es nicht können und weil sie wissen, dass nicht-wertende Aufmerksamkeit das Größte Geschenk für den anderen ist.

 

Wenn dir jemand wirklich zuhört, ohne dich zu verurteilen, ohne den Versuch zu machen, die Verantwortung für dich zu übernehmen oder dich nach seinem Muster zu formen – dann fühlt sich das verdammt gut an. Jedes Mal, wenn mir zugehört wird und ich verstanden werde, kann ich meine Welt mit neuen Augen sehen und weiterkommen. Es ist erstaunlich, wie scheinbar unlösbare Dinge doch zu bewältigen sind, wenn jemand zuhört.

 

Carl Rogers, zitiert nach Marshall Rosenberg, Gewaltfreie Kommunikation, 2003, Seite 121


Drei Varianten von Empathie

Je nach Anwendung kann Empathie in drei unterschiedlichen Formen auftauchen:

Empathie

Empathie ist die Fähigkeit, sich auf die Gefühls- und Erlebniswelt anderer Menschen einzulassen. In der Gewaltfreien Kommunikation wird Empathie oft in Form der „Empathischen Vermutung“ ausgedrückt.

 

Selbstempathie

Selbstempathie ist die Fähigkeit, selbstverurteilende Gedanken (Selbstvorwürfe, Selbstkritik) zu unterlassen – und ein emotionales Verstehen voller Wohlwollen und Selbstakzeptanz für die eigenen Bedürfnisse zu entwickeln.

 

Tiefe Empathie

Tiefe Empathie ist eine Weiterentwicklung des Faktors Empathie der GFK bzw. der Giraffenohren.  Sie wird u.a. ergänzt durch Heilung mit dem Inneren Kind, Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen, Körperbewusstsein, Imagination und Installierung eines sicheren Ortes.

 


Tiefe Empathie - Was ist das?

Die Tiefe Empathie / Empathische Prozessarbeit / Transformationsprozesse / High Quality Empathie wurden von US-amerikanischen GFK-Trainern in jahrelanger Erfahrung mit Klienten und Teilnehmern entwickelt. Tiefe Empathie ist der Schlüssel, um emotionale Verletzungen der Vergangenheit in die lebendige Fülle erfüllter Bedürfnisse zu transformieren.

 

Federführend sind die US-amerikanischen Trainer Robert Gonzales, Susan Skye und Sarah Peyton, welche Empathie, Psychologie, Interpersonelle Neurologie und Spiritualität miteinander verbinden.

Durch die persönliche Praxis der Gewaltfreien Kommunikation haben sie selbst sehr viel Kollegiale Empathie erhalten. Susan und Sarah haben festgestellt, dass sich ihre Körper physisch verändern. Das hat sie neugierig gemacht. Auf Basis von Informationen haben sie den Mut entwickelt, mit Empathie zu experimentieren und neue Prozesse zu entwickeln.

  

Im Transformationsprozess mit Tiefer Empathie ist die Entwicklung von Mitgefühl, Selbstmitgefühl und Selbstliebe ein zentrales Anliegen. Empathie lernen: dazu gehört Intuition und Achtsamkeit und die Fähigkeit zu emotionaler Resonanz mit Augenkontakt, Stimme, Gestik und Mimik.

 

Empathie-Retreat

Im Aufbau-Seminar Gewaltfreie Kommunikation "Die Kraft der Empathie" lernst du, andere Menschen in emotionaler Resonanz zu begleiten. Du entdeckst eigene Gedankenmuster, emotionale Entwicklungstraumata und kannst diese integrieren.

 

Robert Gonzales

Robert Gonzales verbindet die Wertschätzende Kommunikation mit Spiritualität. Er lehrt eine tägliche Praxis des Mitgefühls zu kultivieren, living Energy of Needs, z.B. durch die Bedürfnis-Meditation.

 

 

 

Empathy Brain

Auf Basis der Interpersonellen Neurobiologie haben Susan Skye und Sarah Peyton den Ansatz Empathy Brain entwickelt. Er verbindet Empathie mit Elementen der Psychologie, Heilung mit dem Inneren Kind und Achtsamkeit.