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Empathie als Schlüssel: Prozessarbeit mit Robert Gonzales

Empathie als Schlüssel: Prozessarbeit nach Robert Gonzales

Zur Heilung des verletzten Kindes: praktischer Therapieprozess auf Basis von GFK und Spiritualität

Sabine Geiger, Sibylle Baumgartner (Hrsg.): Empathie als Schlüssel

Gewaltfreie Kommunikation in psychologischen Berufen. Anwendung in Psychotherapie, Beratung und im sozialen Bereich

 

 Im Fachbuch “Empathie als Schlüssel”  werden die Prozessarbeit mit Tiefer Empathie erstmalig national wie international in Buchform vorgestellt!!! auch genannt Transformationsprozesse, High Quality Empathie, Empathie-Coaching, Empathisches Counseling, Tiefe Empathie o. ä. Alles Begriffe für eine neue Arbeitsweise, für die es noch nicht so recht ein einheitlicher Name entwickelt hat. Diese Empathie-Methode hat sich auf Basis der Gewaltfreien Kommunikation als Methode im Kommunikationstraining entwickelt. Diese Arbeit biete auch ich für Menschen in individuellen Empathie-Coachings am Telefon an und lehre sie in meinen Ausbildungen und Seminaren.

 

 

Im Fachbuch „Empathie als Schlüssel“ stellt Susan Skye im 4. Kapitel den neurobiologischen Ansatz Prozessarbeit mit Tiefer Empathie vor, den sie zusammen mit ihrer Kollegin Sarah Peyton entwickelt hat. In diesem BLOG will ich das 4. Kapitel „Zur Heilung des verletzten Kindes - praktischer Therapieprozess auf Basis der GFK und neurowissenschaftlichen Theorie” vorstellen.

 


Wie die Prozessarbeit mit Empathie entstanden ist

Diese Empathie-Methode hat sich auf Basis der Gewaltfreien Kommunikation im Kommunikationstraining entwickelt. Drei US-amerikanische Autoren haben festgestellt, dass sich ihre Körper verändern, durch die viele Empathie, die sie während ihren Kommunikationstrainings erhalten und gegeben haben. Heute weiß man, dass dieser Veränderungen auf dem Konzept der “Epigenetik” beruhen (Zellveränderung durch Veränderung unserer Psyche). Aufgrund dieser praktischen Erfahrungen haben die drei Kommunikationstrainer (Robert Gonzales, Susan Skye und Sarah Peyton) das Modell der Gewaltfreien Kommunikation weiterentwickelt und die Transformationsprozesse mit Empathie entwickelt:

 

Zur Heilung des verletzten Kindes

Susan schildert ausführlich, welche verheerenden Auswirkungen emotionale Traumata im Allgemeinen und besonders Kindheitstraumata im Besonderen auf die Entwicklung unseres Gehirns haben.

Sie geht auf die Bindungstheorie nach Daniel Siegel ein, die im Fachbuch “Wie wir werden, die wir sind” grundsätzlich, gründlich und systematisch vorgestellt werden. Dieses Buch ist sehr wissenschaftlich und ich bespreche es in einem eigenen Blog. Susans Ausführungen geben in Grundzügen die Erkenntnisse kompakt, verständlich wieder und reichen völlig aus zur Verständnis der wissenschaftlichen Grundlagen der Interpersonellen Neurobiologie IPNB nach Daniel Siegel.

 

=> mein BLOG Link folgt

 

Praktische Übungen zur Verhinderung der Reaktivität

Ziel der therapeutischen, integrativen Arbeit ist es, dem Klienten zu Selbsteinfühlung, Selbst-Mitgefühl und Selbstempathie zu ermächtigen und somit unabhängig von einer anderen Person und dem therapeutischen Prozess zu machen.

 

Susan zeigt aus ihrem reichhaltigen Erfahrungsschatz zwei Übungen, die Klienten dabei unterstützen die limbische Alarmreaktion zu verlangsamen (überwältigende Gefühle zu regulieren):

Übung 1: Atemübung aus dem Achtsamkeitstraining

Übung 2: Benennen von Körperempfindungen und Gefühlen

 

Seite 123-124

 

Tiefe Empathie ist wichtig für eine gesunde Gesellschaft und Welt

Was ich Finde

Kurz verständlich und praxisbezogen schafft Susan ein neurologisches Verständnis für das, was Empathie und Mitgefühl wissenschaftlich nachweisbar in unseren Gehirnen bewirkt. Ein schöner verständlicher Artikel.

Vor allem gefällt mir die Offenheit von Susan. Wie sie bin ich der festen Überzeugung, dass die besten Therapeuten und Kommunikationstrainer, diejenigen sind, die die “ganze Scheiße” selbst erlebt haben. Auch ich in meiner Kindheit und während meines Lebens schwere emotionale Traumatisierungen erlebt. Erst durch die Auseinandersetzung mit der Gewaltfreien Kommunikation, mit zunehmender Reife, Wissen und Erfahrung ist mir bewusst geworden, dass es sich um Traumatisierungen handelt.

Wie Susan stelle ich an mir eine Fähigkeit zu tiefer, tiefer Empathie und zur Fähigkeit, andere Menschen in sehr schmerzhaften Gefühlen tief zu begleiten.

Gewaltfreie Kommunikation ist so viel mehr als Kommunikationstraining und Konfliktlösungstool im Konfliktmanagement und Mediation. Die Giraffensprache nach Marshall Rosenberg beruht auf Empathie und Selbstempathie und erfordert eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Denken, Gefühlen und Werten. Deshalb trägt sie zur Persönlichkeitsentwicklung bei. Empathie und Selbstempathie können einen wesentlichen Beitrag leisten zur Heilung und Genesung von Klienten.

 

Susan Skye und Sarah Peyton sind meine Favoriten, Lieblingslehrer der Transformationsprozesse. Ich habe viel von ihnen gelernt – und dieser verständliche Beitrag hat noch mal mein Verständnis vertieft.

 

GFK-Buchtipp Fazit

„Empathie als Schlüssel“ ist ein absolut hochwertiges Buch, das geeignet ist für

  • Menschen, die in psychologischen Berufen und im sozialen Bereich arbeiten
  • alle Menschen, die sich für Gewaltfreie Kommunikation interessieren
  • alle Menschen, die sich für Empathie und ihre praktische Anwendung interessieren

 

 

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Empathie als Schlüssel - Prozessarbeit mit Susan Skye
Emotionale Traumata heilen mit Empathie
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